Fünf Stolpersteine auf dem Weg der Formatumstellungen

Mit der Umsetzung der neuen Vorgaben bis zum 1. Oktober 2011 sind für Energiemarkteilnehmer zusätzliche Herausforderungen und ein teilweise erheblicher Anpassungsbedarf für die Prozess- und Systemlandschaft verbunden. Mit einem überaus engen Zeitfenster und ohne Vorgaben für eine Standardisierung der am Markt angebotenen Softwarelösungen durch die Bundesnetzagentur fühlt sich mancher Verantwortliche allein gelassen. Hier finden Sie unsere Empfehlungen zur Umgehung der fünf häufigsten Stolpersteine:

Stolperstein 1: Zu kurz gedacht

Große Bedeutung kommt der Auswahl der optimalen Software unter den vielen am Markt befindlichen Lösungen zu. Egal, ob Sie neue Software implementieren, upgraden oder mit anderen Lösungen erweitern. Klären Sie im Vorfeld genau Ihre internen Anforderungen. Der Zeitpunkt – auch für einen Wechsel – ist der Richtige. Haben sich Unternehmensstrategie, Größe, Marktrolle und Wettbewerbsposition geändert und bringen deshalb neue Anforderungen an die Software? Ist das Unternehmen für die steigenden Datenvolumina bei der Marktkommunikation aufgestellt? Welche weiteren Themen sollten bedacht werden: Fristenmanagement, Prozeßdatenmonitoring, Energiedatenmanagemen, Stammdaten- und Vertragsänderungen? Benötige Sie zusätzlich solide, umfassende Business-Intelligence-Daten, also eine schnellen Zugang zu allen entscheidungsrelevanten Informationen? Erst nach genauester Analyse aller relevanten Faktoren im Unternehmen sollten Sie mit der Auswahl unter den am Markt verfügbaren Softwareangeboten eine zukunftsfähige (denken Sie an die vielen weiteren zu erwartenden Änderungen) und wirtschaftliche Entscheidung treffen.

Stolperstein 2: Ist Ihre IT-Infrastruktur für die neuen Anforderungen bereit?

Reicht die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Software für das zu erwartende Datenaustauschvolumen? Bleibt Ihre IT auch nach der Integration von neuen Marktrollen und Themen wie Smart Metering oder e-Mobility skalierbar und effizient? Benötigt Ihr Unternehmen zusätzliche Server oder wäre eine Virtualisierung eine kostengünstige Alternative? Prüfen Sie Ihre implementierte oder eine mögliche neue Lösung auf Herz und Nieren. Es ist falsch, dass die steigenden Datenmengen nur mit zusätzlicher Hardware zu bewältigen sind. Die richtige Entscheidung spart Ihnen steigende Investitions- bzw. Betriebskosten, Fehlerquoten und die Bindung zusätzlicher Ressourcen.

Übrigens: Die EBSnet bietet hier eine dreifache Alternative. Denn der myXserver bewältigt bei weniger Inanspruchnahme von Hardwarekapazität ein Vielfaches an Datenvolumen bei höherer Performance im Vergleich zu den am Markt verfügbaren Lösungen.

Stolperstein 3: Qualität oder Zeit?

Wer steht nicht ständig vor dieser heimlichen Entscheidung? Am besten testen Sie eine neue Softwarelösung gründlich gemäß Ihrem Anforderungskatalog, bevor Sie diese implementieren. Dabei sollten Sie folgende Fragen prüfen:

Kann die Software wirklich alle aktuellen EDIFACT-Nachrichtentypen empfangen, gemäß den Vorgaben der Bundesnetzagentur konvertieren und automatisiert und verschlüsselt versenden? Können die Nachrichten an bereits bestehende EDM?, Archiv? und Abrechnungssysteme regelgeprüft weitergeleitet werden? Ist der Datenaustausch wirklich effizient gesteuert und bei höchster Qualität optimal monitort? Und nicht zuletzt werden die Kosten für die Kontrolle, Nachbearbeitung und Korrektur der versendeten Nachrichten wirklich und nachhaltig gesenkt?

Sie benötigen eine neue Lösung? Wir verschaffen Ihnen durch cloudbasierte Live-Demonstrationen einen Überblick, ob unsere Lösungen für Ihre Anforderungen geeignet sind. Sie planen, die neuen Anforderungen mit ihrer bisherigen Softwarelösung umzusetzen? Dann achten Sie darauf, dass Ihrem Unternehmen die neu definierten Formate bereits einige Wochen vor dem 1. Oktober zur Verfügung gestellt werden. So haben Sie Zeit, den Umfang und die Qualität sowie die Performance etc. zu testen und Ihre Mitarbeiter rechtzeitig auf die Veränderungen vorzubereiten und zu schulen. Kostenlose Produkte wie myXPlain ermöglichen eine schnelle manuelle Analyse, Bearbeitung und Konvertierung aller ein- und ausgehenden EDIFACT-Dateien. Und darüber hinaus einen leicht zu implementierenden und kostengünstigen Einstieg in die Marktkommunikation

Stolperstein 4: Sie haben in Ihrem Zeitplan die Sommerferien vergessen

Wer sich erst seit kurzer Zeit mit der Anpassung der Formatvorgaben beschäftigt, hat eine große Herausforderung vor sich. Stellen Sie einen realistischen Zeitplan zur Umsetzung auf. Und beachten Sie dabei, dass Ihre Mitarbeiter sicher nicht auf Ihren Sommerurlaub verzichten wollen.

  • Haben Sie genug interne Ressourcen bei der Implementierung/Umstellung?
  • Welcher Zeitpunkt ist am geeignetsten für die Einführung/Umstellung?
  • Wann werden welche Mitarbeiter geschult?
  • Welche Mitarbeiter anderer Bereiche sollten in die Schulung wann miteinbezogen werden?

Stolperstein 5: Selbst ist das Unternehmen... kann teuer werden!

Wissen Sie, dass fast 75 % aller IT-Projekte (Softwareeinführungen, Migrationen etc.) nicht problemfrei ablaufen? Das liegt in vielen Fällen daran, dass Unternehmen ihre internen Kompetenzen und Ressourcen falsch einschätzen und Kosten für externe Dienstleister sparen wollen. Holen Sie sich jemanden an Bord, der es kann! Sie werden zwar anfänglich etwas mehr Budget benötigen, das Sie dann aber nicht doppelt und dreifach für Fehlersuche, erneute Anpassung und Eskalationsmanagement etc. ausgeben müssen. Das gilt für die Beratung und Implementierung der Software ebenso wie für die Schulung. Und schön ist doch auch, wenn andere haften?

Können wir Sie unterstützen oder beraten? Alle Ihre Fragen beantworten wir gern. Kontaktieren Sie bitte

Philipp Prechtner
Produktmanager myXPlain
Telefon: +49 941 94260-126
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lösungen

Referenzen

Partner
Kunden

Aktuelles

Termine
Pressemitteilungen
Fachbeiträge

Unternehmen

EBSnet | eEnergy Software GmbH
Friedenstr. 18 • 93053 Regensburg
Tel.: +49 941 94260-200
Fax: +49 941 94260-222
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!