Neue Wechselprozesse im Messwesen (WiM)

Herausforderungen bei der Umsetzung zusätzlicher Prozesse und Datenformate

Die im September 2010 von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Wechselprozesse im Messwesen (WiM) führen zu einem erheblichen Änderungsbedarf bei den bereits bestehenden Marktregeln.

Ein wesentliches Ziel der neuen Festlegungen ist es dabei, verlässliche und massengeschäftstaugliche Rahmenbedingungen für die an der Abwicklung des Messwesens beteiligten Marktrollen zu schaffen. Durch die Standardisierung von Geschäftsprozessen und Verträgen soll eine zügige und effiziente Kooperation insbesondere der Netzbetreiber, Messdienstleister und Messstellenbetreiber beim Betrieb von Messstellen sowie bei der Erhebung, Verarbeitung und Verteilung aller relevanten Messinformationen erzielt werden.

Für Energieversorgungsunternehmen bedeutet dies, neue Prozesse und Marktpartner mit ihrer bereits bestehenden IT-Systemlandschaft zu verbinden und die WiM mit den bereits implementierten Geschäftsprozessen (GPKE, GeLi) abzustimmen und zu synchronisieren.  Aufgrund des zu erwartenden hohen Datenvolumens erfordert dies bei allen Beteiligten eine weitreichende Automatisierung der Prozesse zur Kundenbelieferung mit Strom und Gas sowie zum Lieferantenwechsel. Bis zum 1. Oktober 2011 sind die Prozessbeschreibungen von den betroffenen Marktrollen umzusetzen. Details zur Nachrichtentypbeschreibung sollen laut BNetzA am 1.4.2011 veröffentlicht werden.

Die EBSnet ist bereits heute auf diese geänderten Rahmenbedingungen vorbereitet und hat sich zum Ziel gesetzt, die neuen Wechselprozesse in die bestehenden Strukturen der Energieversorger und deren Systemlandschaft format- und fristgerecht zu integrieren, um so eine rollenspezifische Marktkommunikation der beteiligten Marktrollen zu gewährleisten sowie das Monitoring der Marktkommunikation sicherzustellen.

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